Trauerreden
Mit einer Trauerrede, auch Grabrede oder Leichenrede genannt, würdigt der Trauerredner auf einer Beerdigung das Leben und Wirken des Verstorbenen. Die Trauerrede oder Grabrede ist somit ein wichtiger Bestandteil der meisten christlichen Trauerfeiern und freien Abschiedszeremonien.
Wer hält eine Trauerrede?
Im Rahmen einer religiösen Trauerfeier in der Kirche wird die Grabrede von einem Geistlichen gehalten. Wenn Sie eine weltliche Abschiednahme planen, können Sie einen professionellen Trauerredner damit beauftragen, die Grabrede zu halten.
Inhalt einer Trauerrede
Eine Trauerrede kann so individuell sein wie der Mensch, um den es geht. Grundsätzlich hat sie jedoch das Leben und Wirken des Verstorbenen zum Thema: Sprechen Sie über das, was Ihnen wichtig erscheint. Dabei können Sie religiöse, philophische oder weltanschauliche Schwerpunkte passend zu den Überzeugungen des Verstorbenen setzen.
Themen einer Trauerrede
- Lebensgeschichte
- Familie und Freunde
- Charakter und Persönlichkeit
- Persönliche Überzeugungen, Glauben
- Berufliche Situation/Karriere
- Soziales Engagement, Hobbys
- Hintergründe des Todes
Ich bin immer noch hier
Bitte trauere nicht um mich, ich bin immer noch hier, auch wenn du mich nicht siehst. Ich bin Tag und Nacht an deiner Seite, und werde für immer in deinem Herzen bleiben.
Mein Körper ist vergangen, aber ich bin immer noch nah, ich bin alle was du fühlst, siehst und hörst. Meine Seele ist frei, aber ich werde dich nie verlassen, solange du mich in deinem Herzen lebendig hältst.
Trauerspruch 632
Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst irgendwann. Plötzlich heisst es damit umzugehen, ihn auszuhalten diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
Und wie seit ewigen Zeiten / ein jeder Mensch / nur Wanderer ist auf dieser Welt, / so bin auch ich nur auf dem Weg.
Gast auf Erden
So bin ich doch nur / Gast auf dieser Erde, / auf der ich mich so heimisch fühlte, / auf der ich Weggefährten fand, / Freundschaften schloss / und Menschen lieb gewann.
Und wie seit ewigen Zeiten / ein jeder Mensch / nur Wanderer ist auf dieser Welt, / so bin auch ich nur auf dem Weg.
Abschied nehmen